Therapiebausteine

Therapiebausteine

Aktivierende Pflege: 

Das erfahrene Team der Pflegerinnen und Pfleger hilft unseren Patienten, vorhandene Fähigkeiten zu erhalten oder zu verbessern, unter anderem durch Biografiearbeit, Aktivierungsgruppen, beruhigende oder aktivierende Waschungen und viele weitere Angebote.

Ortho-Geriatrie mit präoperativer Visite:

Mit dem innovativen Ansatz der Ortho-Geriatrie werden alterstraumatologische Patienten vom Tag der Aufnahme an fachübergreifend behandelt. In Vorbereitung auf eine Operation, etwa bei Gelenkersatz, werden die speziellen Bedürfnisse der älteren Patienten und die potenziellen Gefahren, z.B. postoperatives Delir, berücksichtigt. Chirurgen, Anästhesisten und Geriater arbeiten eng zusammen. Auch in der postoperativen Phase und während der Frührehabilitation werden die Patienten in Essen und Hattingen standortübergreifend betreut, die jeweiligen Fachärzte kommen zum Patienten.

Gefäßchirurgisches Konsil:

Patienten mit Gefäßleiden werden durch den Konsilardienst aus dem Alfried Krupp Krankenhaus wöchentlich und bei Bedarf zusätzlich auf Anfrage betreut.

Ärztlicher Konsiliardienst:

Eine erfahrene Geriaterin steht allen Fachabteilungen der Katholischen Kliniken Ruhrhalbinsel bei altersmedizinischen Fragen beratend zur Seite. Sowohl den pflegerischen Liaison- als auch den ärztlichen Konsiliardienst bieten wir auch in mehreren kooperierenden Krankenhäusern an, z.B. im Alfried Krupp Krankenhaus Rüttenscheid und in der Ruhrlandklinik Essen.

Versorgung mit Hilfsmitteln:

Ob Ankleide- oder Gehhilfen: Wir beraten zu Hilfsmitteln aller Art und vermitteln den Kontakt zum Sanitätshaus.

Ernährung | gemeinsame Mahlzeiten:

Von der Ernährungsberatung bis hin zu gemeinsamen Mahlzeiten auf der Station dreht sich im Zentrum für Altersmedizin viel ums Essen und die richtige Ernährung. Für den Appetit zwischendurch bieten wir Fingerfood an, das auch unsere Patienten mit Demenzerkrankungen gern annehmen.

Fähigkeiten aktivieren und fördern:

Sobald der Gesundheitszustand es erlaubt, beginnen aktivierende und mobilisierende Behandlungsinhalte. Nicht jeder Tag ist gleich gut, das Trainingstempo bestimmen deshalb unsere Patienten immer mit.

Gangschule, Sturzprävention und Ergometertraining:

Eine der häufigsten Ursachen für Pflegebedürftigkeit älterer Menschen sind Stürze. Selbst wenn Brüche und schmerzhafte Prellungen wieder verheilen, die Unsicherheit beim Gehen und die Angst vor dem nächsten Sturz bleiben. Durch die Gangschule werden die individuellen Schwachstellen beim Gehen herausgearbeitet und sichere Bewegungsabläufen trainiert. Muskelaufbau, Gleichgewicht, Reaktion und Koordination werden geschult und der Umgang mit Rollator oder Gehhilfen geübt. Außerdem gibt es Tipps, wie man zu Hause typische Stolperfallen vermeidet. Sturzprophylaxe ist vor allem nach einem Schlaganfall, bei einer Parkinson-Erkrankung, bei Koordinations- und Gleichgewichtsstörungen oder abnehmender Muskelkraft sinnvoll. Damit unsere Patienten die wiedergewonnene Mobilität leben, ist unser Training möglichst nah an alltägliche Situationen angelehnt.

Physikalische Therapie:

Thermotherapie (Fango, Eis, Heißluft), Elektrotherapie (TENS), Lymphdrainage, Massage, Atemtraining

Ergotherapie:

Gehen durch einen Unfall oder Schlaganfall Fähigkeiten bei Feinmotorik oder Handlungsabläufen verloren, können diese Bewegungen gezielt durch ergotherapeutische Übungen trainiert werden. Wir legen besonderen Wert auf den Erhalt der Fähigkeiten des täglichen Lebens und die damit verbundene Selbstständigkeit des Patienten: Sensorische Fähigkeiten (Hören, Sehen, Riechen etc.), Kreative Feinmotorik (Zeichnen, Greiftraining, Handwerken), Alltägliche Aktivitäten (ADL-Training), Gedächtnis- und Hirnleistung, Spiegeltherapie

Logopädie:

Sprech-, Stimm- und Schlucktraining Essen und Trinken bedeuten Lebensqualität. Unsere Logopäden trainieren den Schluckvorgang, damit die orale Nahrungsaufnahme wieder möglich wird. Durch konsequente Therapie von Sprech- und Sprachstörungen kann dem Verlust der Kommunikationsfähigkeit entgegengewirkt werden und die Teilhabe am sozialen Leben erhalten bleiben: Therapie mit Kommunikationshilfsmitteln, Behandlung aphasischer (durch Sprachverlust entstehende) Kommunikationsstörungen, Therapie von Schluckstörungen

Kontinenztraining:

Inkontinenz ist immer noch ein Tabuthema, obwohl sehr viele ältere Menschen darunter leiden. Dabei ist es für ein Kontinenztraining nie zu spät. Wir sprechen Inkontinenz offen an und sorgen mit der passenden Therapie dafür, die Lebensqualität deutlich zu verbessern, u.a. durch Beckenbodengymnastik oder Toilettentraining.