Mein Aufenthalt

St. Josef-Krankenhaus Kupferdreh

Mein Aufenthalt im St. Josef-Krankenhaus Kupferdreh

Liebe Patientinnen, liebe Patienten,

die stationäre Aufnahme in ein Krankenhaus ist mit einigen Formalitäten verbunden. Damit Sie nichts vergessen, haben wir für die Planung Ihres Besuchs wichtige Informationen zusammengestellt. Wir freuen uns, dass wir Sie in unserem Haus begrüßen dürfen.

Vor dem Aufenthalt

Vor Ihrer Aufnahme als Patient:in in unserem Krankenhaus steht in der Regel die Untersuchung eines niedergelassenen Arztes, der Sie in das Krankenhaus einweist. Mit einer Überweisung startet Ihr Besuch bei uns.

Was sollten Sie zur Erstuntersuchung in der Klinik mitbringen?

  • Ihre Versicherungskarte oder eine Kostenübernahmeerklärung einer Krankenversicherung
  • Einweisungs- oder Überweisungsschein des Arztes
  • Ihren Personalausweis
  • Relevante Röntgenbilder und Befunde
  • Medikationsplan (falls vorhanden)
  • Impfausweis
  • Bitte seien Sie vorsichtig! Wertsachen wie Schmuck oder größere Geldbeträge sollten Sie nach Möglichkeit nicht mit ins Krankenhaus bringen, da wir bei Verlust oder Diebstahl keine Haftung übernehmen können.

Wahlleistungen - Ihr Plus an Service und Komfort

Sie sind privat versichert oder zahlen Sie selbst?

Dann können Sie neben der Chefarztbehandlung auch besondere Komfortleistungen und individuellen Service wählen.

Wenn Sie eine private Versicherung für die Unterbringung in einem Ein- oder Zweibett-Zimmer abgeschlossen haben, werden Ihnen in der Regel unsere Wahlleistungen erstattet. Bitte informieren Sie sich vorher bei Ihrer Krankenkasse. Bei Fragen helfen wir Ihnen gern. Unterlagen, Vertragsbedingungen und die aktuellen Tarife erhalten Sie von unseren Mitarbeitern bei der Aufnahme.

Unsere Service-Assistentin erreichen Sie unter der Rufnummer unserer Patientenverwaltung 0201 455 1979.

Informationen zu unseren Wahlleistungen

Während des Aufenthaltes

Ein Krankenhausaufenthalt erfolgt meist nicht freiwillig und er ist häufig von gemischten Gefühlen und Ängsten begleitet. Weil wir das wissen, wollen wir Ihnen den Aufenthalt bei uns so angenehm wie möglich gestalten.

Vor Ihrem Aufenthalt, einer Untersuchung oder dem Besuch in einem unserer Häuser können Sie sich hier bereits über alles Wissenswerte informieren.
Unsere Mitarbeiter auf den Stationen sind zudem gerne Ihre Ansprechpartner für Fragen. Sie werden Ihnen bei Ihrer Aufnahme alle nötigen Einrichtungen zeigen und Sie mit den Abläufen in unserem Haus vertraut machen. Außerdem halten sie wichtiges Informationsmaterial bereit.

Fußpflege: Mobiler Fußpflegeservice von Britta Streu.Terminvereinbarung auf Ihrer Station.

Friseur: Donnerstag ab 12:30 Uhr im Friseursalon im St. Josef Quartier oder nach Vereinbarung auf dem Patientenzimmer. Anmeldung über den Pflegedienst auf den Stationen.

Cafeteria: Im St. Josef Quartier (gegenüber dem Krankenhaus-Haupteingang), Montag – Freitag 08:00 – 17:00 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertage 09:30 – 17:00 Uhr.

MedienTreff: Ein Bestand von über 4000 Medien in allen Bereichen. Kontakt und Information: Tel. +49 201 455 2023, bibliothek(at)contilia.de
Öffnungszeiten: Dienstag 09:00 – 12:00 und 17:00 – 19:30 Uhr, Freitag 09:00 – 12:00 Uhr, Sonntag 10:00 – 12:00 Uhr

WLAN/Telefon: Freischaltung am Empfang. Tel. +49 201 455 0

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Linie 180 vom Bahnhof Kupferdreh (S-Bahn S 9, Bus 141, 154, 155, 177, 180) Richtung E-Burgaltendorf, Haltestelle Kupferdreh Krankenhaus.

Mit dem Auto: Von der A 52 Abfahrt Bergerhausen auf die B 227 fahren, die in die A 44 übergeht. Ausfahrt ,Überruhr‘ nehmen und der Beschilderung ,St. Josef-Krankenhaus’ folgen. Von der Autobahn A 44 oder der Bundesstraße B 224 nach der Ausfahrt ,Kupferdreh‘ der Beschilderung ,St. Josef-Krankenhaus’ folgen.

Parken: Parkplätze stehen im Parkhaus am Heidbergweg schräg gegenüber dem St. Josef-Krankenhaus in ausreichender Zahl zur Verfügung.
Heidbergweg 31, 45257 Essen; Öffnungszeiten: ganztägig;  Preise: 1,50 € p.Std. Weitere Infos auf der Webseite.

Pflege

Neben den Ärzten und Therapeuten sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflege die wichtigsten Bezugspersonen für unsere Patienten und als größte Berufsgruppe in den Häusern der Katholischen Kliniken Ruhrhalbinsel auf allen Stationen und Funktionsbereichen präsent.

Pflege

Hygiene ist uns wichtig!

Schon vor über 150 Jahren erkannte Dr. Ignaz Semmelweis die besondere Bedeutung der Hygiene bei der Behandlung kranker Menschen.

Für die Umsetzung der strengen Hygieneanforderungen an den Katholischen Kliniken Ruhrhalbinsel steht ein Expertenteam zur Verfügung. Sollten Sie Fragen und Anregungen zur Hygiene haben, kommen Sie bitte auf uns zu.

Hygiene

Lob und Kritik

Offen Gesagt - Wir freuen uns über Ihre Meinung. Die Kathilischen Kliniken Ruhrhalbinsel haben ein offenes Ohr für Ihre Anregungen!

Weitere Information

Patientenfürsprecher

Der Patientenfürsprecher ist kein Angestellter des Krankenhauses, sondern handelt neutral und unabhängig. Selbstverständlich unterliegt er der Schweigepflicht. Er hilft Patienten und Angehörigen bei eventuell auftretenden Wünschen oder Schwierigkeiten, nach Möglichkeit schnell und unbürokratisch.

Weitere Information

Hilfestellungen

Ökumenische Krankenhaushilfe - Die ehrenamtlichen Helfer begleiten und betreuen Sie, stehen für kleinere Hilfstätigkeiten zur Verfügung oder führen Gespräche mit Ihnen. Den Kontakt stellt der Pflegedienst auf den Stationen für Sie her. Tel. +49 201 455 2014

Wir verstehen Seelsorge als ein offenes Angebot an Patienten, ihre Angehörigen und an die Mitarbeiter. Wir besuchen Sie gern, unabhängig von Ihrer Konfession oder Religion, Ihrer religiösen oder weltanschaulichen Überzeugung.

Seelsorge

Unser Sozialdienst bietet kompetente Beratung und Unterstützung. Wir beraten Sie über gesetzliche Ansprüche, unterstützen Sie bei der Beantragung von Leistungen, planen und koordinieren Hilfen.

Sozialdienst

Beratung, Begleitung, Entlastung - Familiale Pflege ist ein unterstützendes, beratendes und kostenloses Angebot unseres Krankenhauses.

Familiale Pflege

"Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben." Dieser Satz von der Begründerin der modernen Hospizbewegung und Palliativmedizin Cicely Mary Strode Saunders beschreibt sehr anschaulich das wesentliche Ziel der Palliativmedizin, wie wir sie heute verstehen.

Palliative Versorgung

Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen
Unsere Fachabteilungen pflegen einen engen Kontakt zu Selbsthilfegruppen, die sich regelmäßig in unseren Einrichtungen treffen und Sie nach Ihrem Aufenthalt mit Rat und Unterstützung unterstützen. Wenn Sie das Selbsthilfeangebot in Anspruch nehmen möchten, wenden Sie sich gern an den Pflegedienst Ihrer Station oder nehmen Sie direkt Kontakt auf.

Das Darmzentrum pflegt einen engen und guten Kontakt zur Selbsthilfegruppe der Deutschen ILCO e.V., eine bundesweite Solidargemeinschaft von Menschen mit Darmkrebs und/oder von Stomaträgern. Die ILCO bietet Betroffenen individuelle Unterstützung, Beratung und Erfahrungsaustausch zu Fragen des alltäglichen Lebens mit einer Darmkrebserkrankung oder einem Stoma.
Darüber hinaus führt die ILCO Besucherdienste im Krankenhaus für Patienten und Angehörige mit ehrenamtlichen, selbst betroffenen Mitgliedern durch und gewährleistet dadurch hohe Kompetenz und viel Einfühlungsvermögen in die schwierige Situation, die eine schwere Darmoperation – und eventuell ein vorübergehendes oder dauerndes Stoma – bedeuten.

Weitere Informationen und den direkten Kontakt zu Treffen in Ihrer Region finden Sie auf www.ilco.de

Herzlich eingeladen sind alle Darmkrebsbetroffenen und/oder Stomaträger (auch Nichtmitglieder) mit ihren Partnern/innen und Interessierte.

Kontakt
Gerhard Temmler
Deutsche ILCO e.V. (Deutsche Ileostomie-Colostomie-Urostomie-Vereinigung e.V.)
Tel. +59 201 75012 17 
g.temmler.ilco(at)web.de

Gruppentreffen an jedem 3. Mittwoch im Monat 19 Uhr 
St. Elisabeth-Krankenhaus Niederwenigern
Essener Str. 31  
45529 Hattingen

Kontakt
Rolf Kalweit
Position: Leiter Selbsthilfegruppe Morbus Crohn/Colitis ulcerosa der Ruhrhalbinsel
Tel. +49 201 483782
shgrolfkalweit(at)aol.com

Werner Dikty
Tel. +49 234 58 828 885

Ziel des Vereins ist es, eine Anlaufstelle für in jungen Jahren an Parkinson Erkrankte zu sein und diesen aktuelle, umfassende Informationen über das Krankheitsbild zur Verfügung zu stellen.
https://www.jung-und-parkinson.de/

WIESE e.V. ist eine professionelle Einrichtung in Essen mit den Schwerpunkten Beratung – Vernetzung – Fortbildung für alle Aspekte der Selbsthilfearbeit. Der Name steht für „WERKSTATT e.V. - Informationsstelle für Essener Selbsthilfegruppen“.

Nach dem Aufenthalt

Was sollten Sie bei Ihrer Entlassung bedenken?

Auch wenn der Entlassung nach Hause aus medizinischer Sicht nichts mehr im Wege steht – viele Patienten sind nach dem stationären Aufenthalt auf Unterstüzung angewiesen.

Unser abteilungsübergreifendes Entlassmanagement setzt buchstäblich bei der Aufnahme an, um frühzeitige etwaige Hilfsmittel, ambulante Pflege oder einen Heimplatz organisieren zu können. So haben wir die Gewissheit, unsere Patienten gut versorgt zu entlassen und unnötige Wiederaufnahme zu verhindern. Mit dem Angebot der Kurzzeitpflege im Altenkrankenheim St. Josef ist für zusätzliche Unterstützung gesorgt.

In enger Zusammenarbeit mit Ihnen, Ihren Angehörigen, dem verantwortlichen ärztlichen, pflegerischem und therapeutischem Personal, dem Sozialdienst sowie den weiterführenden ambulanten und stationären Versorgungseinrichtungen und den zuständigen Kranken- und Pflegekassen, organisieren wir Ihre Entlassung und gehen auf Ihren individuellen Nachsorgebedarf ein. Wenn Sie Unterstützung benötigen, sprechen Sie uns bitte an. Unser Sozialdienst hilft Ihnen gerne weiter.

Sozialdienst

Zuzahlung

Vor der Entlassung entrichten Sie für Ihre Krankenhausbehandlung die gesetzliche Eigenbeteiligung in Höhe von 10,00 Euro pro Aufenthaltstag, wobei der Aufnahme- und Entlassungstag ebenfalls berechnet werden.

Hinweis: Sie können den Betrag bar oder mit der EC-Karte bezahlen. Seit dem 1.4.2009 besteht für alle Krankenhäuser eine gesetzliche Verpflichtung diesen Beitrag einzuziehen bis hin zur Mahnerstellung und Zwangsvollstreckung.

Unterlagen

An Ihrem Entlassungstag erhalten Sie auf der Station einen Brief für den weiterbehandelnden Arzt. Gegebenenfalls erhält Ihr Hausarzt zusätzlich einen Bericht mit sämtlichen Befunden. Darin ist unser Therapievorschlag für Ihre Nachsorge enthalten. 

Bevor Sie die Station verlassen, sollten Sie noch einmal überlegen, ob Sie noch offene Fragen haben. Wünschen Sie noch ein Gespräch mit dem Stationsarzt? Dann sprechen Sie uns bitte an.

Verordnungen

Wir möchten Sie darüber informieren, dass wir Ihnen eine Verordnung für Heilmittel nur für den begrenzten Zeitraum von bis zu sieben Tagen ausstellen dürfen. Diese 7-Tage-Regel gilt auch für Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen.

Sollten Sie eine Arzneimittelverordnung erhalten, so beachten Sie bitte, dass dieses Rezept innerhalb von drei Werktagen in einer öffentlichen Apotheke einzulösen ist. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Ihnen immer nur ein Rezept für die kleineste Packungsgröße ausstellen dürfen. Nach dem stationären Aufenthalt übernimmt Ihr Arzt die weiterführende Behandlung und stellt ggf. weitere Rezepte aus.

Nach der Entlassung

Haben Sie als Patient/Angehöriger nach der Entlassung noch Fragen? Dann finden Sie Hinweise auf Ihrem Arztbrief. Über die dort angegebenen Rufnummern können Sie uns erreichen.

Nennen Sie Ihre auf dem Arztbrief verzeichnete Fallnummer. Diese Angabe stellt sicher, dass Informationen über Ihre Entlassung nur an Auskunftsberechtigte weitergegeben werden.