Knochenbrüche bei Kindern

Philippusstift

Knochenbrüche bei Kindern

Kinder erleiden Knochenbrüche, die aufgrund ihrer eigenen Biologie anders als beim Erwachsenen behandelt werden. In den meisten Fällen lassen sich Knochenbrüche bei Kindern ohne operativen Eingriff ausheilen. Da kindliche Knochen sich noch in der Entwicklungsphase befinden, bestehen offene Wachstumsfugen, die das Längenwachstum steuern. Kommt es zu einer Verletzung der Wachstumsfuge, kann das zu einer Störung des Knochenwachstums führen. Sollte ein operativer Eingriff bei starker Verschiebung der kindlichen Knochen oder bei Verletzung der Wachstumsfugen notwendig sein, dann können mit minimalinvasiven Operationsverfahren selbst komplexe Brüche schonend bei Kindern behandelt werden. In den überwiegenden Fällen kommen Stahldrähte oder elastische Titandrähte zur Anwendung, um hier Knochenbrüche zu stabilisieren. In seltenen Fällen kommen auch sog. Fixateure (d. h. äußere Spanner) zur Anwendung.

Unsere Ärzte sind aufgrund von regelmäßigem Austausch mit namhaften Kindertraumatologen auf die Behandlung der kleinen Patienten gut vorbereitet und verfügen über das nötige medizinische Equipment, um kindgerechte und schonende Operationen durchzuführen.