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Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie

Die Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie arbeitet eng mit den klinischen Abteilungen des Katholischen Klinikums Essen zusammen. Bis zu 40.000 Untersuchungen finden jährlich für die behandelnden Stationen und die kooperierenden niedergelassenen Ärzte statt. Pro Tag macht das mehr als 100 Untersuchungen aus, die hohe Anforderungen an die Mitarbeiter der Radiologie sowie an die technische Ausstattung stellen.

Hochmoderne medizinische Standards und ausgezeichnet ausgebildete Mitarbeiter sind aus diesem Grund die Basis unserer Arbeit. Nur so können wir unseren Patienten den Aufenthalt in unserer Abteilung so reibungslos und zugleich so angenehm wie möglich gestalten. Darum stehen die klinischen Abteilungen im engen Dialog mit der radiologischen Einrichtung, um Untersuchungsergebnisse und Befunde schnell und zuverlässig auszutauschen. 

Unter den folgenden Menüpunkten erfahren Sie mehr über die radiologischen Verfahren unserer Praxis:

Die Arbeit unserer radiologischen Abteilung lässt sich in zwei Gebiete einteilen: die diagnostische, also untersuchende Radiologie, sowie die interventionelle Radiologie, mit der therapeutische Maßnahmen durchgeführt werden.

Diagnostische Radiologie

Als diagnostische Radiologie bezeichnet man Methoden der „bildgebenden Verfahren“. Dies beinhaltet konventionelle Röntgenaufnahmen, aber auch umfangreiche detaillierte Computertomografien und Kernspintomographien, die einen dreidimensionalen Blick in das Innere von Organen und Extremitäten gewähren.

Interventionelle Radiologie

In der interventionellen Radiologie können minimalinvasive Operationen (Eingriff über eine winzige Öffnung der Haut) bildgesteuert durchgeführt werden. Das bedeutet: Der Operateur kann über einen Bildschirm den Eingriff äußerst präzise steuern und schnell auf Komplikationen reagieren.

Ein wichtiger Schwerpunkt der Radiologie ist die Gefäßdarstellung (auch Angiografie genannt) im arteriellen Bereich. Die heutige moderne Gefäßdarstellung erlaubt ein umfangreiches Bild sämtlicher Gefäße, das sowohl in den diagnostischen als auch in den therapeutischen Verfahren eingesetzt wird. Folgende Methoden werden für die Gefäßdarstellung angewandt:  

MRT – bei der „Magnetresonanztomografie“ wird keine Röntgenstrahlung eingesetzt. Auch ein Kontrastmittel ist bei diesem Verfahren nicht notwendig. Der Patient muss bei diesem besonders fortschrittlichen Verfahren nur entspannt liegen, während unschädliche magnetische Strahlen Haut, Knochen, Gefäße und Organe abtasten. Aus den einzelnen Aufnahmen kann der Radiologe ein dreidimensionales Modell errechnen lassen, mit dem Gefäßverschlüsse und Stenosen sicher erkannt werden.  

Multislice-CT-Angiografie – eine hochauflösende Computertomografie wird mithilfe eines Kontrastmittels erstellt. Für den Patienten bedeutet das eine Untersuchungsdauer von gerade einmal 10 bis 20 Sekunden. Dank des dreidimensionalen Datensatzes, der aus dieser Aufnahme entsteht, lässt sich eine äußerst detaillierte und genaue Diagnose stellen, die sogar die Herzkranzgefäße und Bypässe am Herzen sichtbar macht.  

Bei einem Schlaganfall kommt es auf jede Minute an. Eine schnelle Diagnose kann rasche Therapiemaßnahmen einleiten und schwere Folgeschäden vermeiden. Mithilfe der Magnetresonanztomografie (MRT) lässt sich ein möglicher Schlaganfall schon in maximal 10 Minuten feststellen. Dabei werden die Hirngefäße untersucht und unzureichend durchblutete Hirnareale sichtbar gemacht.  

24 Stunden täglich an 7 Tagen der Woche sind unsere Bereitschaftsärzte (die auf Facharztstand ausgebildet sind) auf Notfälle bestens vorbereitet

Viele Patienten befürchten, bei einer radiologischen Untersuchung einer zu hohen Strahlenbelastung ausgesetzt zu werden. Dank der ständigen Modernisierung der medizinischen Geräte konnte die abgegebene Strahlenmenge immer weiter deutlich gesenkt werden. Darüber hinaus wird die gesamte Technik der Klinik regelmäßig geprüft, um unseren Patienten ein Höchstmaß an Sicherheit zu garantieren.