Station Josef wird neue Tagesklinik – bessere Planbarkeit, weniger Wartezeiten

Erstellt von Anja R. Steinhoff

15.06.2018 Herz und Gefäße, Viszeralmedizin

Am kommenden Montag, 18.06.18, wird die Station Josef im Elisabeth-Krankenhaus Essen als Tagesklinik mit insgesamt 19 Betten eröffnet. Aufgenommen werden hier nicht nur ambulante chirurgische und gefäßchirurgische Patienten, sondern vor allem auch die sogenannten „Verbringungspatienten“, also kardiologische Patienten, die für einen Herzkatheter-Eingriff von den umliegenden Krankenhäusern und Arztpraxen zugewiesen werden.

Bislang konnten sich die ambulanten Patienten nach der Operation auf der Aufnahmestation ausruhen. Die neue Tagesklinik ist eine Angebotserweiterung, die den Patienten mehr Privatsphäre nach interventionellen Therapien und operativen Eingriffen ermöglichen wird. „Wir sind überzeugt, dass die Trennung von Elektiv- und Notfallmedizin die Prozesse optimieren und zu weniger Wartezeiten und ungeplanten Zwischenfällen führen wird“, erklärt Peter Berlin, Geschäftsführer des Elisabeth-Krankenhauses Essen. „Dies wird auch die Patientenzufriedenheit steigern.“

Margit Korpas, Pflegedienstleiterin Innere Medizin und Chirurgie, begleitete als Projektbeauftragte den Umstrukturierungsprozess. Sie sieht in dem erweiterten Angebot einen konsequenten Schritt angesichts der zahlenmäßigen Zunahme von ambulanten Operationen. „Erstmalig werden wir ein zentrales Belegungsmanagement etablieren“, erklärt Korpas. „Station Josef wird hierfür unser Pilotprojekt sein.“