Geschichte der Klinik

Als die Klinik für Kardiologie und Angiologie 1985 offiziell eröffnet wurde, verfügte sie über 48 Betten. Schnell zeigte sich aber, dass bei Fehlen einer vergleichbaren Einrichtung im Großraum Essen diese kleine Betteneinheit nicht ausreichen würde. Im Februar 1985 nahm ein erstes modernes Herzkatheterlabor seinen Betrieb in der Klinik auf, und schon im ersten Jahr wurden mehr als 700 Linksherzkatheteruntersuchungen durchgeführt. Insgesamt nahm der Anteil der Interventionskardiologie im Elisabeth-Krankenhaus deutlich zu.

Bereits seit Sommer 1985 werden hier Ballondilatationen durchgeführt; 1989 wurde der erste koronare Stent implantiert und die Elektrophysiologie bekam ihren eigenen Arbeitsplatz. Aufgrund des immer höheren Leistungsangebots und der gestiegenen Leistungszahlen der Klinik wurde 1994 ein neues, mit digitalerBildverarbeitung ausgestattetes Herzkatheterlabor eingerichtet. Das moderne bildgebende Verfahren der Magnetresonanztomografie wird im Elisabeth-Krankenhaus seit 2001 auch kardiologisch genutzt. Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Klinik war die Inbetriebnahme einer neuen Zwei-Ebenen-Herzkatheteranlage 2004. Neben der Versorgung der Patienten wird die klinische Arbeit seit vielen Jahren durch klinisch-wissenschaftliche Untersuchungen ergänzt.

Welche Bedeutung die Klinik für Kardiologie und Angiologie heute im Revier hat, wurde 2005 eindrucksvoll durch den Klinik-Führer des „Initiativkreis Ruhrgebiet“ deutlich: Bei einer Befragung der niedergelassenen Ärzte, welches Krankenhaus sie wählen würden, wenn sie sich selbst in Behandlung begeben müssten, lag die Klinik von Prof. Dr. Sabin auf Platz eins.