Sozialpädiatrisches Zentrum - SPZ

Liebe Eltern,

wir möchten Ihnen hilfreich zur Seite stehen, wenn Sie sich Sorgen um die Entwicklung Ihres Kindes machen. Sozialpädiatrie bedeutet Vorsorge, Früherkennung und Linderung von Funktions- und Verhaltensstörungen, chronischen Erkrankungen und Behinderungen bei Kindern und Jugendlichen von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr.

Die häufig sehr komplexen Probleme bei Kindern und Jugendlichen mit einer chronischen Erkrankung werden durch unser multiprofessionelles, interdisziplinär arbeitendes Team unter ärztlicher Leitung diagnostiziert und behandelt.

Dabei arbeiten wir eng mit den zuweisenden Kinderärztinnen, Kinderkliniken, den örtlichen Beratungsstellen, dem Jugendamt, dem Gesundheitsamt, der Frühförderstelle, Ergotherapie-, Logopädie- und Physiotherapie-/Krankengymnastikpraxen sowie mit den ErzieherInnen im Kindergarten und den LehrerInnen in der Schule zusammen.

Ein Grundprinzip ist die möglichst frühzeitige Erkennung und Behandlung, um Folgeproblemen beim Kind und zusätzlichen Belastungen für die Familie vorzubeugen.

Dr. med. Claudio Finetti
Klinikdirektor

Über das Zentrum

Sozialpädiatrische Zentren sind kinderärztlich geleitete, interdisziplinär und multiprofessionell arbeitende Schwerpunkteinrichtungen. In Deutschland gibt es etwa 120 Institutionen dieser Art. Hier werden Kinder und Jugendliche mit Entwicklungs-, Verhaltensauffälligkeiten, chronischen Erkrankungen sowie drohenden oder bereits bestehenden Behinderungen behandelt und betreut.

Ein SPZ wird dann tätig, wenn der junge Patient wegen der Art, Schwere und Dauer der Erkrankung vom einzelnen Kinder- oder Hausarzt, Fachtherapeuten oder von den Frühförderstellen nicht ausreichend versorgt werden kann.

Seit 1. Mai 2006 gibt es im Elisabeth-Krankenhaus ein Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ). In freundlich und hell gestalteten Praxisräumen, die sich im ehemaligen Eingangsbereich des Krankenhauses an der Moltkestraße befinden, steht den kleinen Patienten ein multiprofessionelles Team zur Verfügung. Es betreut und behandelt Kinder und Jugendliche im Alter von 0 - 18 Jahren mit Entwicklungs-, Verhaltensauffälligkeiten, chronischen Erkrankungen sowie drohenden oder bereits bestehenden Behinderungen.

Geleitet wird die eigenständige Abteilung, die das umfassende Leistungsangebot des Zentrums für Mutter und Kind erweitert, von Dr. Claudio Finetti.

Von Bedeutung ist hierbei auch die Einbindung des SPZ in das Zentrum für Mutter und Kind im Elisabeth-Krankenhaus. So kann zeitnah und mit kurzen Wegen von dem Wissen und der Erfahrung Mitarbeiter der Klinik für Neonatologie, Kinder- und Jugendmedizin, der Klinik für Kinderchirurgie sowie der Frauenklinik profitiert werden. Alle Bereiche arbeiten zudem eng mit dem Diabeteszentrum im Elisabeth-Krankenhaus zusammen.

Die Betreuung, Beratung und Therapie, die immer auch die Familie des Kindes einbezieht, erfolgt ambulant im SPZ. Ziel des ganzheitlichen Behandlungsansatzes ist es, die körperlichen und seelischen Störungen des betroffenen Kindes zu mindern oder zu beheben, seine Selbständigkeit zu verbessern und seine Beziehung zur Umwelt zu stabilisieren. Insgesamt soll das Kind in seiner gesundheitlichen, psychischen, geistigen und sozialen Entwicklung gefördert werden. Je früher eine Entwicklungsstörung oder Behinderung diagnostiziert und behandelt wird, desto größer sind die Chancen des Kindes größtmögliche Selbständigkeit zu entwickeln. Ziel ist es vor allem, den Eltern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und ihre Kompetenz im Umgang mit ihrem Kind zu fördern und zu stärken.

Für den Behandlungserfolg ist eine partnerschaftliche Wechselbeziehung zwischen Kind, Eltern, Arzt und Therapeuten unerlässlich. Dazu gehört auch der Anspruch auf größte Diskretion. Alle Untersuchungen und Therapien unterliegen selbstverständlich der ärztlichen Schweigepflicht. Manchmal kann die Koordination mit anderen Einrichtungen sinnvoll und erforderlich werden. Neben dem überweisenden Arzt arbeitet das SPZ oft auch mit den örtlichen Beratungsstellen, dem Jugendamt, dem Gesundheitsamt sowie den Frühforderstellen zusammen. Auch mit Ergotherapie-, Logopädie- und Krankengymnastikpraxen sowie den Erziehern im Kindergarten und Lehrern in der Schule gibt es eine intensive Abstimmung.

Das SPZ-Team arbeitet interdisziplinär und nach sozialpädiatrischen Gesichtspunkten. Zum Aufgabenbereich zählen:

  • Prävention
  • Früherkennung
  • Diagnostik
  • Förderung und Therapie
  • Beratung und Begleitung
  • Sowie die Koordination der Hilfssysteme

Jedes Kind wird zunächst ausführlich ärztlich untersucht. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen hierbei:

  • Organische (speziell neurologische) Erkrankungen
  • Motorik
  • Sprache
  • Wahrnehmung
  • Verhalten

Daran schließt sich evtl. eine spezielle Diagnostik an. Am Ende wird ein Behandlungsplan entwickelt.

Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ)

Moltkestr. 61
45138 Essen
Fon: +49 201 897 4701
Fax: +49 201 897 4709

Ansprechpartner

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Dr. med.
Claudio Finetti

Klinikdirektor

Elisabeth-Krankenhaus Essen
Sozialpädiatrisches Zentrum
Klara-Kopp-Weg 1, 45138 Essen
Fon: +49 201 897 3600
Fax: +49 201 897 4709

Checkliste

Zur Untersuchung bringen Sie bitte folgende Unterlagen mit:

  • einen gültigen Überweisungsschein
  • die Versichertenkarte und - soweit vorhanden -
  • das Vorsorgeheft Ihres Kindes
  • den Mutterpass
  • ärztliche Befunde
  • Schulhefte, Zeugnisse, Zeichnungen Ihres Kindes

SPZ Anmeldebogen

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Kopfschmerzkalender

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FAS Fragebogen

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Jedes Kind ist einzigartig

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Kinder schützen

Verhaltenstipps, um Stürze zu vermeiden und für die Sicherheit zu Hause

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