Seniorenstift Alt und neu - Ganz nah beieinander

Der 2001 fertig gestellte Neubau schmiegt sich hinter das historische Gebäude mit einem wunderbaren Blick über Steele und das Ruhrtal. Im Erdgeschoss des Altbaus befinden sich die Verwaltung, Konferenz- und Pausenräume, ein kleiner Laden und der Friseursalon. Ein lichtdurchfluteter Gang verbindet die beiden Gebäude. Im 8-förmigen Neubau leben in 12 Doppelzimmern  und 78 Einzelzimmern hilfebedürftige Senioren in 4 Wohngruppen. Viel Licht, Luft und Bewegungsfreiheit, zwei schöne Atrien und der großzügige, geschützte Sinnesgarten zeichnen das Seniorenstift St. Laurentius aus.

Ein kleines eigenes Reich

Eine kleine Diele mit Garderobe betritt man, bevor man ins Zimmer kommt. Von dort aus geht man ins Bad, behindertengerecht mit ebenerdiger Dusch und Stützgriffen rund herum. Alle Zimmer bestechen mit großzügiger Helligkeit. Große Fenster, ein erkerähnlicher Ausbau, warme Farben und echtes Holz machen die Zimmer sehr gemütlich.

Vor Einzug des alten Menschen soll das Zimmer eingerichtet sein. Mit möglichst vielen eigenen Dingen. Kleine Möbel, Dekoration und Dinge, an denen eben das Herz hängt, sollen mitgebracht werden. Gemütlichkeit kommt nämlich erst mit den Menschen und den eigenen Dingen, die Geschichten erzählen.

Als Standardausstattung stehen ein modernes Pflegebett, Nachttisch, Schrank, Kommode mit Wertfach, Vitrine, Tisch, Stühle, Sessel und Garderobe zur Verfügung. Die Einzelzimmer sind 18,5 m² groß, die Doppelzimmer 28,5 m².

Stadtgarten – Kirchspiel – Ruhrblick – Wasserturm

Nach Straßen aus unserer näheren Umgebung sind die vier Wohngruppen benannt. Jeweils zwei Wohngruppen befinden sich auf einer Etage und verfügen über ein Pflegebad, ein Raucher-Wohnzimmer und eine gute Stube, die auch für Familienfeiern genutzt werden kann. In jeweils zwei Wohnküchen für zwei Gruppen können Bewohner gesellig essen und zusammensitzen. Der Flur gehört mit zum Lebensraum. Hier treffen sich die Menschen bei ihren Spaziergängen und sitzen in kleinen Gruppen beisammen. Im Haus stehen den Bewohnern eine Bibliothek, die „Kneipe im Eck“ und eine Therapieküche zur Verfügung. Hier wird regelmäßig gemeinsam gebacken und gekocht.

Auch die Mitarbeiter sind, angelehnt an die Wohngruppen, eingeteilt. So haben die Senioren feste Ansprechpartner und einen geringen Wechsel bei den Bezugspersonen.

Mit allen Sinnen

Kräuterspirale, Klangzaun, Springbrunnen, Duftorgel, Vögel, Rosen, Erdbeeren, Äpfel, Paprika, Kürbis, Tomaten und eine weite Aussicht, lassen sich im Sinnesgarten erleben. Riechen, hören, sehen, schmecken und fühlen können Bewohner und Gäste alle Elemente des Sinnesgartens. Spazierwege und Ruheplätze, ein Pavillon und der Aussichtsplatz geben reichlich Raum für schöne Stunden im Freien sowie tolle Feste und Veranstaltungen.

Ernte und Aussaat  sowie Unkraut jäten im Hochbeet gehören zu den Arbeiten, bei denen die Senioren gerne mit anpacken. Zum Grillen kommt man nach getaner Arbeit gerne noch einmal zusammen. Unser Garten ist ein Stück Zuhause, um das sich alle gemeinsam kümmern.

Zusätzlich stehen noch die beiden Innenhof-Atrien zum Aufenthalt zur Verfügung. Eines ganz im mediterranen Stil, das andere ein Fitnessgarten, in dem die Senioren etwas für ihre Beweglichkeit tun können. Auch der parkähnliche Vorgarten vor dem historischen Gebäude verfügt über Spazierwege und einige Ruheplätze.

Alle 27 Senioren- und Familienwohnungen der Wohnanlage Laurentiushöhe, im ehemaligen Laurentius-Hospital, verfügen über verschiedene Fenster. Ebenerdig und mit Fahrstühlen sind die Wohnungen in allen 3 Etagen zu erreichen. Hinten raus hat man einen großartigen Blick über das Ruhrtal, vorne liegt der schöne, parkähnliche Vorgarten. Die Wohnungen haben verschiedenste Größen, von 35 m² - 110 m² und werden von Familien mit Kindern ebenso genutzt wie von Senioren, die Assistenzleistungen für den Alltag nutzen möchten.

Zum rückwärtig liegenden und durch einen Verbindungsgang erreichbaren Seniorenstift, besteht enge Kontaktmöglichkeit für verschiedenste Veranstaltungen und Angebote. Jederzeit stehen Ansprechpartner zur Verfügung.

Kontakt

Hausverwaltung Hebbelmann
Weidkamp 71
45356 Essen

Fon +49(0)201 86882 0
Fax +49(0)201 86882 0
E-Mail info@hebbelmann.de
Webmaster hahner@hebbelmann.d

In nur wenigen Minuten erreicht man die Einkaufszone der Steeler City. Dennoch liegt das Haus ruhig am Anfang des Laurentiusweges. Im ehemaligen Wohnhaus der Ordensschwestern sind 9 Wohnungen mit schönen Grundrissen entstanden. 56-63 m² können von Menschen aller Altersgruppen genutzt werden und sind mit einem Fahrstuhl zu erreichen.

Senioren, die Assistenzleistungen hinzu buchen möchten, können dies tun. Es besteht eine enge Anbindung an die Wohnanlage Laurentiushöhe und das Seniorenstift St. Laurentius.

Kontakt

Hausverwaltung Hebbelmann
Weidkamp 71
45356 Essen

Fon +49(0)201 86882 0
Fax +49(0)201 86882 0
E-Mail info@hebbelmann.de
Webmaster hahner@hebbelmann.de

Ein lebendiger Treffpunkt

Täglich von 14:30 – 17:00 Uhr ist das Café geöffnet. Ein saisonales, wechselndes Kuchen- und Tortenangebot und besondere Kaffee-Spezialitäten werden, neben schönen Eisbechern, täglich angeboten. Das Café ist auch öffentlich zugänglich und so treffen sich hier täglich jung und alt, Bewohner, Angehörige und Gäste.

Im warmen Ambiente des schönen Raumes sind an kleinen Tischen auch stille Gespräche möglich und in der Schmökerecke kann man gemütlich im Ohrensessel sitzen und lesen. Kaffeehausmusik und kleine Konzerte untermalen regelmäßig die Café-Zeit. An einem kleinen Kiosk kann man sich mit Zeitschriften, Naschwerk und Drogerieartikeln versorgen.

Auch größere Familienfeiern können hier nach Absprache stattfinden.

Selbstständig einkaufen gehen

Für Menschen in Pflegeeinrichtungen ist das nicht selbstverständlich.

Ein liebevoll eingerichteter, richtiger kleiner Supermarkt mit einem umfassenden Warenangebot steht den Bewohnern des Seniorenstifts und der Wohnanlage sowie auch den Nachbarn, Mitarbeitern und Gästen zur Verfügung. Heimatnah und ohne große Wege, die für viele alte Menschen oft das größte Hindernis darstellen, kann man sich zweimal in der Woche mit Nudeln und Taschentüchern, Süßigkeiten und Duschgel, Fischkonserven und vielem mehr versorgen.

Die Idee dahinter: Der Einkauf gehörte für viele Senioren zu einem geliebten und manchmal auch täglichen Ritual. In erster Linie um unter Menschen zu kommen, aber auch um immer frisch das einzukaufen, worauf man gerade Appetit hat.

Die Mitarbeiter aus Pflege und Betreuung unterstützen die Bewohner gern bei den Besorgungen. Verschnaufen kann man bei einer Tasse Kaffee und sich vielleicht schon die Vorbestellung für den nächsten Einkaufstag überlegen.

Eine gotische Kapelle

1904 wurde die 19 Meter lange gotische Kapelle im Rahmen des 3. Bauabschnittes des damaligen Laurentius-Hospitals im ersten Obergeschoss eingeweiht. Hohe Fenster, der erhobene Altarraum und die Orgelempore lassen die Kapelle wie eine kleine Kirche anmuten, in der sich etwa 100 Menschen zur Andacht versammeln können.

Mitten im Haus, heute umgeben von Wohnungen, direkt über dem Verwaltungstrakt, gehört die Hauskapelle zu den oft genutzten Räumen. Wöchentlich findet ein katholischer Gottesdienst, monatlich ein evangelischer statt. Der Kontakt zu den Seelsorgern der katholischen und evangelischen Gemeinden ist gut, Ehrenamtliche aus dem Gemeinedeumfeld arbeiten in der Einrichtung.

Die Kapelle ist immer geöffnet und kann durch den Verbindungsgang zwischen Neubau und Altbau und mit einem Fahrstuhl erreicht werden.