
Karte & Kontaktdaten
Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ)
Huttropstr. 45
45138 Essen
Fon: +49 201 897 4701
Fax: +49 201 897 4709
E-Mail: spz-eke(at)contilia.de
Über uns
Sozialpädiatrische Zentren sind multiprofessionell arbeitende Schwerpunkteinrichtungen. In Deutschland gibt es etwa 160 Institutionen dieser Art. Hier werden Kinder und Jugendliche mit Entwicklungs- und / oder Verhaltensauffälligkeiten, chronischen Erkrankungen sowie drohenden oder bereits bestehenden Behinderungen behandelt und betreut.
Ein SPZ wird dann tätig, wenn der / die behandelnde Kinderärzt:in oder behandelnde Fachärzt:in eine weitere Diagnostik im SPZ für erforderlich hält.
Seit 1. Mai 2006 gibt es im Elisabeth-Krankenhaus Essen ein Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ). Es befindet sich seit dem 28.02.2026 in den neu gestalteten Räumen an der Huttropstr. 45.
Im SPZ steht den jungen Patient:innen und ihren Familien ein multiprofessionelles interdisziplinär arbeitendes Team zur Verfügung. Es betreut und behandelt Kinder und Jugendliche im Alter von 0 - 18 Jahren mit Entwicklungs- und / oder Verhaltensauffälligkeiten, chronischen Erkrankungen sowie drohenden oder bereits bestehenden Behinderungen.
Von Bedeutung ist hierbei auch die Einbindung des SPZ in das Zentrum für Mutter und Kind im Elisabeth-Krankenhaus. So kann zeitnah und mit kurzen Wegen ein Austausch mit den Mitarbeiter:innen der Kliniken für Früh- und Neugeborene, der Kinder- und Jugendmedizin, der Kinderchirurgie, der Frauenklinik und der Kinderschutzambulanz erfolgen. Alle Bereiche arbeiten zudem auch eng mit dem Diabeteszentrum im Elisabeth-Krankenhaus Essen zusammen.
Die Betreuung, Beratung und Entwicklung von Therapiekonzepten, die immer auch die Familie und das weitere Umfeld des Kindes einbezieht, erfolgt ambulant im SPZ. Ziel des ganzheitlichen Behandlungsansatzes ist es, die körperlichen und seelischen Auffälligkeiten des betroffenen Kindes wahrzunehmen und diagnostisch einzuordnen. Es werden Empfehlungen zu therapeutischen und sonstigen Fördermöglichkeiten gegeben. Je früher Entwicklungsauffälligkeiten oder eine Behinderung diagnostiziert und behandelt werden, desto größer sind die Chancen auf Entwicklungsfortschritte und damit auch verbesserte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Ziel ist es vor allem, den Eltern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und sie im Umgang mit ihrem Kind zu fördern und zu stärken.
Für den Behandlungserfolg ist eine partnerschaftliche Wechselbeziehung zwischen Kind, Eltern und allen Mitarbeitenden unerlässlich. Manchmal kann die Koordination mit anderen Einrichtungen – mit dem Einverständnis der sorgeberechtigten Personen – sinnvoll und erforderlich werden. Neben dem/r überweisenden Ärzt:in arbeitet das SPZ oft auch mit den örtlichen Beratungsstellen, dem Jugendamt, dem Gesundheitsamt sowie den Frühförderstellen zusammen. Auch mit therapeutischen Fachpraxen sowie den Erzieher:innen im Kindergarten und Lehrer:innen in der Schule gibt es einen Austausch.
Das SPZ-Team arbeitet interdisziplinär und nach sozialpädiatrischen Gesichtspunkten. Zum Aufgabenbereich zählen:
- Prävention
- Früherkennung
- Diagnostik
- Erstellung von Behandlungs- und Therapieempfehlungen
- Beratung und Begleitung
- Sowie die Vernetzung der Hilfssysteme
Jedes Kind wird im Rahmen der SPZ-Diagnostik ausführlich ärztlich untersucht. Daran schließt sich evtl. eine weiterführende organische Diagnostik an.
Geleitet wird die eigenständige Abteilung, die das umfassende Leistungsangebot des Zentrums für Mutter und Kind erweitert, von Dr. Claudio Finetti.











