Logopädische Behandlungsschwerpunkte (LOGO) TTZ Pro Vita

Die Logopädie beschäftigt sich mit vier großen Bereichen; sowohl im Kindes-, als auch im Erwachsenenalter:

Sprache – Sprechen – Stimme – Schlucken

  • Sprachentwicklungsverzögerungen bzw. –störungen
  • Phonetisch-phonologische Störungen (Artikulationsstörung, Lautfehlbildung)
  • Lexikalisch-semantische Störungen (Störungen des Wortschatzes, Wortverständnis)
  • Dysgrammatismus (Störung der Grammatik)
  • Störung der Kommunikation
  • Hörstörungen (bei Hörgeräteversorgung oder Cochlea Implantat)
  • Auditive Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörungen
  • Kindliche Dysphonien (Störung der Stimmgebung)
  • Orofaziale Dysfunktion (Störung des Muskeltonus bzw. der Muskelfunktion von mimischer Muskulatur, Kaumuskulatur, Zungenmuskulatur, Gaumensegelmuskulatur)
  • Redeflussstörungen (Stottern oder Poltern)
  • Aphasie (Verlust oder Störung der Sprache durch Schlaganfall oder Hirnblutung)
  • Dysarthrophonie (eine erworbene, neurogene Sprechstörung, ausgelöst durch eine Schädigung des zentralen oder peripheren Nervensystems)
  • Fazialisparese (Schädigung/Lähmung des Gesichtsnervs, der die mimische Muskulatur steuert)
  • Sprechapraxie (Störung der Planung und Programmierung der Sprechbewegungen)
  • Sprach- und Sprechstörungen bei neurodegenerativen Erkrankungen wie z. B. Morbus Parkinson, Multiple Sklerose, Amyotrophe Lateralsklerose, Chorea Huntington, Myastenia Gravis und Demenzerkrankungen
  • Dysphagie (Störungen des Schluckaktes)
  • Dysphonie (Störungen der Stimmgebung; organisch, funktionell oder psychisch bedingt)
  • Orofaziale Dysfunktion (Störung des Muskeltonus bzw. der Muskelfunktion von mimischer Muskulatur, Kaumuskulatur, Zungenmuskulatur, Gaumensegelmuskulatur)
  • Redeflussstörungen (Stottern und Poltern)

Ein besonderer Schwerpunkt unserer Arbeit liegt in der Behandlung von Fazialispa-resen in Anlehnung an PNF (Propriozeptive Neuromuskuläre Faszilitation) und Perfetti. Außerdem ist es uns möglich, eine in den USA entwickelte Therapiemethode, speziell auf die Bedürfnisse der Patienten mit Morbus Parkinson abgestimmt, anzubieten. Das Lee-Silvermen-Voice-Treatment, kurz LSVT.

Uns ist die persönliche Betreuung jedes Patienten besonders wichtig. Jede Therapie wird mit dem Patienten geplant und individuell ausgearbeitet. Weiterhin liegt uns die Kooperation mit den Angehörigen am Herzen. Wir legen Wert auf ausführliche Beratung und Anleitung, so dass Eltern und Angehörige  als Co-Therapeuten im häuslichen Alltag fungieren können. Des Weiteren verfügen wir über gute Kooperationskontakte zu Kliniken und anderen rehabilitativen Einrichtungen.

Die Therapie ist auch als Hausbesuch möglich.


Stimmtherapie (T)

Stimmstörungen bei Kindern

Stimmstörungen bei Kindern sind Störungen die organisch oder funktionell bedingt sein können.

  • Veränderung in Stimmklang und -melodie
  • Verminderung der Stimmbelastbarkeit
  • Globusgefühl
  • Schmerzen im Hals-, Kehlkopfbereich
  • Durch Gewohnheit erworben (habituell)
  • Veranlagung (konstitutionell)
  • Durch Überlastung
  • Psychogen
  • Lippen-Kiefer-Gaumenspalte, Gaumensegelinsuffizienz
  • Fehlbildungen des Kehlkopfes
  • Traumatische Veränderungen
  • Phonationsverdickung, Schreiknötchen, Ödeme

Ziel ist es die stimmliche Kommunikationsfähigkeit des Kindes aufzubauen und zu stabilisieren. Eine Mitarbeit und Sensibilisierung der Eltern ist erforderlich.

Stimmstörungen bei Erwachsenen

Stimmstörungen bei Erwachsenen sind Störungen die organisch oder funktionell bedingt sein können.

  • Veränderung in Stimmklang und -melodie
  • Verminderung der Stimmbelastbarkeit
  • Globusgefühl
  • Schmerzen im Hals-, Kehlkopfbereich
  • Durch Gewohnheit erworben (habituell)
  • Veranlagung (konstitutionell)
  • Durch Überlastung
  • Psychogen
  • Lippen-Kiefer-Gaumenspalte, Gaumensegelinsuffizienz
  • Fehlbildungen des Kehlkopfes
  • Traumatische Veränderungen
  • Phonationsverdickung, Schreiknötchen, Ödeme
  • Teilresektion
  • Larygektomie (Entfernung des Kehlkopfes)

Ziel ist es die stimmliche Kommunikationsfähigkeit des Betroffenen wieder aufzubauen und zu stabilisieren.


Sprachtherapie

Sprachstörungen bei Kindern

Sprachstörungen bei Kindern sind Störungen die vor Abschluss der Sprachentwicklung auftreten und können alle Bereiche des Sprachsystems betreffen:

  • Artikulation (Phonologie/Phonetik)
  • Wortschatz (Semantik/Lexikon)
  • Grammatik und Satzbau (Morphologie/Syntax)
  • Kommunikationsfähigkeit (Pragmatik)

Die Beeinträchtigungen zeigen sich beim Verstehen (rezeptive Leistung) und Sprechen (expressive Leistung) und auch in kommunikativen Situationen.

  • Allgemeine Entwicklungsstörungen
  • Hörstörungen, Taubheit
  • Frühkindliche Hirnschädigung, Cerbralparese
  • Familiäre Sprachschwäche mit Krankheitswert
  • Geistige oder körperliche Behinderung

Jede logopädische Behandlung hat zum Ziel das Kind optimal zu fördern und zu fordern und entsprechend der individuellen Möglichkeiten die bestmögliche Kommunikationsfähigkeit zu erlangen.

Sprachstörungen bei Erwachsenen

Sprachstörungen bei Erwachsenen sind Störungen die nach Abschluss der Sprachentwicklung auftreten und können alle Bereiche des Sprachsystems betreffen:

  • Artikulation (Phonologie/Phonetik)
  • Wortschatz (Semantik/Lexikon)
  • Grammatik und Satzbau (Morphologie/Syntax)
  • Kommunikationsfähigkeit (Pragmatik)

Die Beeinträchtigungen zeigen sich auch hier sowohl auf expressiver, als auch auf rezeptiver Ebene: Sprechen und Verstehen; Lesen und Schreiben.

  • Schlaganfälle (ischämische Insulte, Hirnblutungen)
  • Schädel – Hirn – Traumata
  • Hirntumore
  • Hirnoperationen
  • Degenerative Erkrankungen

Ziel der Therapie ist es, die Kommunikationsfähigkeit des Betroffenen wiederherzustellen. Der Patient wird individuell und seinen Möglichkeiten entsprechend gefördert, um eine bestmögliche kommunikative Kompetenz zu erreichen.

Bei stark betroffenen Patienten kann dies auch über Hilfsmittel, wie z. B. Kommunikationstafeln, Gestik und Mimik oder auch Gebärden stattfinden. Wichtig für uns ist es, den Patienten über kommunikative Kompetenzen zu mehr Lebensqualität zu verhelfen.


Sprechtherapie (T)

Sprechstörungen bei Kindern

Sprechstörungen bei Kindern treten häufig in Verbindung mit einer nicht altersgemäßen Sprachentwicklung auf. Die ausführenden Sprechorgane haben eine motorische Störung; d. h. Laute werden falsch gebildet, durch andere Laute ersetzt oder einfach ganz weggelassen. Auch Störungen des Redefluss, wie Stottern und Poltern (zu schnelles Sprechen), fallen in die Kategorie Sprechstörungen.

  • Allgemeine Entwicklungsstörungen
  • Hörstörungen
  • Frühkindliche Hirnschädigung, Cerebralparese
  • Familiäre Sprachschwäche mit Krankheitswert
  • Geistige oder körperliche Behinderung
  • Schädel – Hirn – Traumata
  • Orofaciale Dysfunktionen (Störungen der Mundmotorik)

Jede logopädische Behandlung hat zum Ziel das Kind optimal zu fördern und zu fordern und entsprechend der individuellen Möglichkeiten die bestmögliche Kommunikationsfähigkeit zu erlangen.

Sprechstörungen bei Erwachsenen

Sprechstörungen bei Erwachsenen sind (zentral oder peripher bedingte) motorische Störungen der ausführenden Sprechorgane. Man unterscheidet zwischen Störungen der Sprechmotorik und der Störung des Redeflusses.

  • Schädel – Hirn – Traumata
  • Hirnblutungen, Schlaganfall
  • Hirntumore
  • Morbus Parkinson
  • Amyotrophe Lateralsklerose
  • Multiple Sklerose
  • Bulbärparalysen
  • Ataxien, Dystonien
  • Myasthenia Gravis
  • Neurologische Ursachen
  • Traumatische Ursachen
  • Psychische Ursachen
  • Genetische Ursachen
  • Audiogene Ursachen
  • Multifaktorielle Ursachen

Ziel der Therapie ist es, die Kommunikationsfähigkeit des Betroffenen wiederherzustellen. Der Patient wird individuell und seinen Möglichkeiten entsprechend gefördert, um eine bestmögliche kommunikative Kompetenz zu erreichen.

Bei stark betroffenen Patienten kann dies auch über Hilfsmittel, wie z. B. Kommunikationstafeln, Gestik und Mimik oder auch Gebärden stattfinden. Wichtig für uns ist es, den Patienten über kommunikative Kompetenzen zu mehr Lebensqualität zu verhelfen.


Schlucktherapie (T)

Schluckstörungen bei Kindern

Schluckstörungen bei Kindern sind organisch oder funktionell bedingte Störungen der orofacialen Muskulatur. Man unterscheidet zwischen myofunktioneller Störung, also der Störung der orofacialen Muskulatur und der Dysphagie, der Störung der Nahrungsaufnahme.

  • Angeborene oder erworbene Hirnschädigungen
  • Frühgeburt
  • Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalten
  • Unphysiologische Kopf- und Körperhaltung
  • Wahrnehmungsstörungen
  • Mundatmung

Ziel ist die Widerherstellung einer sicheren oralen Nahrungsaufnahme.

Schluckstörungen bei Erwachsenen

Schluckstörungen bei Erwachsenen sind, durch strukturelle Veränderungen im Mund-Halsbereich oder neurologische Störungen, hervorgerufene Störungen des Schluckens und der oralen Nahrungsaufnahme.

  • Schlaganfall
  • Degenerative Erkrankungen (Demenzerkrankungen, Amyotrophe Lateral­sklerose, Chorea Huntington, Multiple Sklerose)
  • Schädel – Hirn – Traumata
  • Tumoren
  • Operationen im Kopf- und Halsbereich
  • Intubationsschäden

Ziel ist die Widerherstellung einer sicheren oralen Nahrungsaufnahme. Auch über den Einsatz von Ess- und Trinkhilfen.

Anmeldung

0201–286060

Öffnungszeiten

Mo – Do: 07:30 – 18:00 Uhr
Fr: 07:30 – 17:00 Uhr

Wichtige Informationen

  • Alle Therapien sind auch als Hausbesuch möglich.
  • Bitte kommen Sie 5 Minuten vor Therapiebeginn.